Zu Fuß zum Bahnhof Kall

Am 6.8.2022 war es nach den heißen Tagen endlich mal erträglich. Unser Auto stand am Bahnhof in Kall, Jola war am 5.8. mit dem 9 € Ticket zur Enkeltochter nach Andernach gefahren.

Ich bat sie, mir die Uhrzeit der Rückfahrt zu nennen, denn dann hole ich sie in Kall ab. Zu Fuß natürlich, denn das Auto stand ja schon dort.

Ohne Karte und auswendig marschierte ich gegen 12:40 Uhr zu Hause los. Über das Gelände der Eifelhöhenklinik mit dem Aussichtsturm wanderte ich bergab ins Tal des Gillesbaches. Diesen begleitete ich dann für rund 2 Kilometer, um dann die Treppe herunter zu gehen und den Bach an der Furt – allerdings über die Brücke – zu queren.

Jetzt kam der erste steilere Anstieg zum Kloster. Die ersten 5 Kilometer hatte ich hinter mir, die erste Stunde noch nicht ganz.

An der rechten (östlichen) Klostermauer nun bergab über einen zugewachsenen Pfad unter der Stromleitung. Dieser Pfad ist in meiner Erinnerung immer zugewachsen gewesen. Unten dann den Weg und direkt danach den Kuttenbach per Brücke gekreuzt.

An der Kuttenbachtal-Hütte rastete ein Ehepaar. Ab hier ging es bergauf bis zum Rinnener Steinbruch. In Rinnen kreuzte ich die Hauptstraße. Ab hier ging es stetig bergauf. Leider nicht sehr schattig, denn die Temperaturen lagen schon wieder gut über 20 Grad.

Endlich hatte ich die Höhe erreicht, bog rechts (wieder östlich) in Richtung Pferdekopf ab und ab dort nur noch bergab bis nach Kall. So erreichte ich den Bahnhof rund 2 Stunden nach dem Start.