Nordtour 2015 (FJR-Tour)

Die Nordtour

Kurven in der
holsteinischen Schweiz

Irgendwann in der Vergangenheit hatte ich mir mal zum Ziel gesetzt, jede im Forum angebotene „Traditions-Tour“, also Touren, die schon mehrmals stattgefunden haben, zu besuchen. So war dann dieses Jahr die Nord-Tour, welche so ziemlich sagenumwoben ist, dran gekommen.

Klar sagt mein Kollege und Motorradfahrer, zum Kurven räubern fährt man eher in die Alpen, statt gen Norden. Aber ich erwidere ihm, dass es bei einigen Touren nicht nur um den Spaß am Fahren, sondern um das Drumherum geht. Um die Erlebnisse und Vorkommnisse, die jahrelang im Gedächtnis haften und über die man sich noch darüber hinaus unterhält J Außerdem werde ich meinen Horizont erweitern und ihm anschließend berichten, ob die Kurvenarmut nur eine Mär ist…

Eine Woche vor der Tour wollte ich auf der Landkarte nachschauen, wo der Ort überhaupt liegt, in dem das Tour-Hotel beheimatet ist. Der Luftkurort Bosau am Plöner See ist im großen Shell-Atlas auf einer einstelligen Seitenzahl gelegen. Ich merkte, dass ich mein Kartenwerk meist erst gegen Seite 50 und später aufschlage. Die jungfräulichen Seiten 1 bis 10 aus meinem Atlas hatten noch nie das Tageslicht gesehen.

Da Jola und ich die Vortour am Freitag mitfahren wollten, nahmen wir uns diesen Tag frei und reisten bereits am Donnerstag nach Lüneburg an. Warum Lüneburg? Weil dort unsere Freunde Teddy und Jockel wohnen, die uns Quartier gewährten und uns auf der restlichen Hinfahrt begleiten wollten.

Nach Feierabend fuhren wir, das Motorrad im Hiace verpackt, bei strahlendem Sonnenschein nach Lüneburg. Vier Stunden später bogen wir auf den Parkstreifen vor Jockels Haus ein.

Nach einem angenehmen Abend auf der Terrasse ging es am 17. Juli um 9 Uhr auf die Reise nach Bosau. Aus Lüneburg hinaus entlang des Elbe-Seitenkanals. Wir streiften das Schiffshebewerk in Scharnebeck. Für mich, als Landei, ist so was total faszinierend zu sehen. Also habe ich wieder mal einen offenen Punkt in meiner abzuarbeitenden Sehenswürdigkeiten Liste. Denn heute fuhren wir nur daran vorbei.

Um 9.30 Uhr wollten wir uns in Lauenburg an der Elbe mit Frankie und Christina sowie mit Feffel zwecks gemeinsamer Weiterreise treffen. Dort wo der Elbe-Lübeck-Kanal auf die Elbe trifft. Jockel und ich parkten unsere Maschinen am Straßenrand. Unsere Damen wollten sich noch einen Kaffee oder ein Wasser holen.

Zwischenzeitlich trafen Feffel, Frankie und Christina ein. Freudige Grüße allerseits, Zigarettchen geraucht, leichte Konversation geübt. Aber es gab ja noch die Aufgabe der gemeinsamen Anreise, also wollten wir los. Nur die beiden Kaffeetanten waren seit unserer Ankunft nicht mehr zu sehen. Also zur Mahnung und als Aufbruchkommando kräftig auf die Hupe gedrückt. Und da kamen die beiden Damen auch schon angetrottet. Keineswegs aus Richtung der Cafés und Gaststätten. Sondern vom nahen Parkplatz. Stand an diesem doch ein alter und großer Kirschbaum in voller Pracht. Der Anblick der Kirschen ließen Jola und Teddy den Getränkedurst vergessen.

Mangels Getränkezufuhr in Lauenburg brachen wir ins nahe Schwarzenbek auf, um uns beim örtlichen Bäcker das letzte verfügbare Mettbrötchen und Getränke zu bestellen. Während der Pause fuhr auf der vielbefahrenen Bundesstraße 207 ein FJR’ler mit Kennzeichen A-FJ am Café vorbei.

Nach Getränkezu- und bei manchen auch Abfuhr, zogen wir über kleinste Kreissträßchen gegen Norden. Jockel hatte bei der Streckenauswahl ein tolles Händchen bewiesen. Durch wunderschöne Dörfchen und Landschaften schlängelten wir uns voran.

Den Kurort (Bad Segeberg) meines diesjährig verstorbenen französischen Indianerfreundes und Häuptlings der Apachen durchfuhren wir zwar nicht, aber ich konnte das Pferdegetrampel und den Qualm der Friedenspfeife förmlich hören und riechen.

Bald hatten wir Berlin erreicht. Ja, jeder weiß, dass es diese Stadt weltweit an die fünfzig Mal gibt.  Aber das älteste dieser weltweiten Berlins befindet sich in Schleswig-Holstein und feiert dieses Jahr seinen 800. Geburtstag. In Berlin bogen wir rechts in den Kukuk ein, kamen über den Blocksberg und nur ganz knapp an der weiten Welt vorbei. Wer nun meint, ich hätte zu viel Rauch aus Winnetous Friedenspfeife eingeatmet, liegt falsch. Denn die Ortschaft Weitewelt gibt es wirklich und ist vielen Nordtourern durch vergangene Touren bereits bekannt.

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Berlin – kommen wir her, Weitewelt – fahren wir aber nicht hin

Schon bogen wir in Bosau links ab, um unser traditionelles Tourhotel „Gasthaus zum Frohsinn“ zu erreichen. Viele waren bis jetzt noch nicht angekommen. Ein spärliches Begrüßen der wenigen Angereisten, ein Beziehen der Zimmer, das Aufhängen der FJR-Tourer-Fahne und ein alkoholfreies Getränk im lauschigen Biergarten waren die nächsten Handlungen.

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15.20 Uhr verließ unsere Gruppe als fünfte und letzte Gruppe den Hotelparkplatz zur 95 km langen Vortour. An dieser Stelle muss ich eine Lanze für den Nord-Tour-Tourenplaner brechen. Alle Kurven, die die holsteinische Schweiz zu bieten hatte, waren mit eingeplant. Kleinste Sträßchen mit engen Kurven und Landstraßen mit geschwungenen Kurven – alles war vorhanden. Jedenfalls gab es Kurven zu Hauf.

Einen Traum erfüllten die Organisatoren mir, ohne davon zu wissen. Denn schon in frühester Jugend wollte ich gerne mal sehen, wo der schöne Helmut seine Diven Hacki Wimmer, Kaiser Franz, Katsche Schwarzenbeck, Bomber Müller und Knacki Hoeneß auf den späteren WM-Titel vorbereitete. In Malente meisterten die Spieler das strenge Trainingsregiment des Bundestrainers. Alle trugen noch schwarze Fußballschuhe, die unbekannteren Spieler waren Horst-Dieter Höttges, Helmut Kremers und Dieter Herzog. Ja, diese bekannten und unbekannten Weltmeister von 1974 wurden in Malente zu diesem erfolgreichen Team geschmiedet, welches den zweiten deutschen Weltmeistertitel holte. Und genau diesen – zweifelsohne historischen Ort – streiften wir am heutigen Freitag bei der Vortour.

Nach rund 100 Minuten kamen wir wieder in Bosau an. Komischerweise war noch keine andere Gruppe anwesend. Überholt hatten wir zwar zwei Gruppen, aber scheinbar hatten die Navigationssysteme der anderen Tourguides auch noch unterschiedlich geroutet.

Nach Willkommensbier und Begrüßung der letzten Ankömmlinge, nach der Dusche und dem Anzug leichter Kleidung, wurde im Saal das Abendbrot eingenommen. Nach dem Mahl begaben wir uns zum See.

Dort war heute an einem Steg, schräg gegenüber in ca. 250 Metern Entfernung zu unserem Hotelanleger, eine musikalische Darbietung, die sich in meinen Ohren anhörte, wie irische Folkmusic. Unsere Hoteliers entzündeten mehrere wärmende Feuer (die Außen-Temperaturen zogen langsam wieder an), schenkten Bowle aus und servierten leckere Kanapees.

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Jazzi, HPT und Ombre schnappten sich das einzige Ruderboot vom Steg und paddelten den See hinaus, um dem Musikgenuss noch näher sein zu können. Bevor wir unsere Enter- und Kentergedanken umsetzen konnten, legte sich Jazzi kräftig in die Riemen, ruderte zurück und erreichte noch rechtzeitig den rettenden Steg.

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Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön….

 

Wir gingen alle dennoch zeitig ins Bett (den Spruch schreibe ich wohl in jedem Bericht), um am kommenden Morgen fit für die große Inselrundfahrt zu sein.

Der kommende Morgen brach mit kräftigem Sonnenschein an. Alle wuselten um die Motorräder herum, denn jeder wollte pünktlich zur Abfahrt seiner Gruppe auf dem Mopped sitzen. Ein paar Tagesgäste reisten an. Über einen Tagesgast, meinen Freund Peter, freute ich mich besonders. Nicht nur, ihn zu sehen, sondern er übergab mir die originalen Yamaha-Koffertaschen, die ich ihm abgekauft hatte. Als Gummikuh-Treiber braucht er diese ja nicht mehr.

Wieder wurde die Tour anders herum, als die meisten FJR-Touren gestartet. Nämlich die touristischste Gruppe startete als erstes in den Tag. Die, die sich selbst für die sportlichste Gruppe hielten, pötterten um 9.20 Uhr als letzte los.

Die erste Etappe schlängelte sich durch von kräftigen alten Bäumen gesäumte Alleen und durch von hohen Hecken bewachsene Wege. Lieblich für Auge und kurvig fürs Gesäß. Die Streckenführung nahm einen Teil der freitäglichen Vortour auf, jedoch in entgegengesetzter Richtung.

Gerade, als wir rechts in eine kleine Straße einbogen, kam eine ältere Dame hektisch aus einer Garageneinfahrt und sprang neben uns auf die Straße. Mit aggressiver Miene deutete sie uns unmissverständlich an, die Geschwindigkeit zu drosseln und langsamer zu fahren. Wutschnaubend fäustelte sie hinter uns her, waren wir doch trotz ihrer Kriegstänze ratzfatz an ihr und ihrem Anwesen vorbeigehuscht. Ich möchte jedoch unterstreichen und festhalten, dass wir beim Abbiegen definitiv nicht zu schnell waren. Aber der Verdacht stieg in mir hoch, dass vor uns schon vier Gruppen an der Hofeinfahrt vorbeiwedelten und dadurch der Dame bei der fünften Gruppe der Kragen platzte. Vielleicht hatte sie geglaubt, wir seien eine einzige Rockergruppe und führen nur um ihr Anwesen herum. Wie dem auch sei, ich werde es nie ergründen können (und wollen).

Auf den folgenden Kurven schlossen wir auf Frankies vordere Gruppe auf, die uns freundlicherweise an einer Kreuzung passieren ließ. Und schon wieder kurze Zeit später sahen wir Hühnerhalter Kai mit seiner Gruppe, fröhlich winkend, auf einem Rastplatz vor Neutestorf, stehend Pause machen. Entweder hat sein Navigationssystem nicht richtig gearbeitet oder er hatte die Orientierung verloren. Oder die Gruppe hatte ihn zu stark eingebremst.

Die korrekte Pausenstation befand sich nur 2 Kilometer weiter in Hansühn an einem kleinen idyllischen Parkplatz nahe der Kirche. Hier rasteten schon die weiteren Gruppen. Burkhardt verteilte Kekse, andere verteilten dumme Sprüche und wiederum andere holten sich einen Kaffee zum Gehen an der nahen Imbissstube. (Und Walter machte die Fotos s.u.)

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Pause
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mmmmhhhh…. lecker…..

Nach entspanntem Pausieren starteten die Gruppen in normalem Abstand und Reihenfolge zur weiteren Etappe. Wie von einigen Teilnehmern im Vorfeld der Tour gewünscht, musste es über die Fehmarnsundbrücke auf die Ostseeinsel Fehmarn gehen. Bis dorthin überholten wir einen Teil der Gruppen, die an Tankstellen standen. Andere Gruppen versteckten sich, um uns vorbeirauschen zu sehen.

Die Brücke über den Sund ließ sich bei mittlerem Wind ganz gut überqueren. Den Fehmarnbelt überquerten wir aber nicht mehr, sondern nur den Sund. Auf Fehmarn sollte die Mittagspause sein. Wir kurvten durch die Fehmarnschen Felder direkt an die westliche Küste der kleinen Insel. Den Wallnauer Hof, die Lokalität zum Essen, ließen wir rechts von uns liegen, denn wir wollten vorher unbedingt direkt ans Meer. Also fuhren wir weiter, um am Meer eine „Vor“-Mittagspause zu machen. Eine Gruppe kam uns entgegen und wollte uns vor der Sackgasse warnen, die diese Straße bauartbedingt war. Sie wussten nicht, dass wir uns ganz bewusst auf dem Stück sandige Strecke bewegten 😉

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Nach Ausschau am Meer, Fotos mit und ohne Beine, fuhren wir die wenigen Meter zum Lokal zurück. Das Essen war lecker und wurde mehr oder weniger zügig serviert. IMG_0019

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Am leckersten aber schmeckte den Ameisen das Inlay unserer Helme, Jacken, Handschuhe und Halstücher, welche wir leichtsinnigerweise auf die Blumenkübel am Rande der Terrasse legten. Als irgendjemand die Ameisen mit dem Wort Scheiße erwähnte, dachten wir zuerst an ein Foto. Aber „Scheiße, Ameisen“ ist nicht gleich Ameisenscheiße! So verloren wir noch viel Zeit, unser Material von den kleinen Insekten der Ordnung Hautflügler zu befreien.

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Auf dem Weg zur Mittagspause

Im Sonnenschein ging es weiter. In Landkirchen, einem Ort auf der Insel, zog der Festzug über die Hauptstraße und blockierte dadurch unsere Weiterfahrt. Am Ortsende drehte sich der Zug um und kam uns entgegen. Nun blockierte er die Gegenrichtung, aber das war uns egal. Die Zugteilnehmer winkten uns freundlich zu und wir zurück, denn nun konnte endlich der Fahrtwind unsere erhitzten Körper kühlen.

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Die nächste halbe Stunde passierte erstmal nichts Besonderes, denn die Strecke war so, sagen wir mal, entspannend. Also arm an Kurven. Vielleicht das Stück zwischen Kabelhorst und Lensahnerhof ausgenommen. Als wir später bei Nüchel die Landstraßen 178 und 163 verließen, freute sich das Motorradfahrerherz. Kleine kurvige Straßen begleiteten uns bis nach Grebin. Die dort folgende Kreisstraße in Richtung Malente gehört zu dem Feinsten, was wir dort oben erleben durften.

Zur Kaffeepause bogen wir zum Ferienhof Radlandsichten ab. Es ist ein ganz toller Hof mit Café, Bauerngolf, Kinderbelustigung und einem Hochseil-Kletterpark. Freundliche Bedienung, schönes Ambiente, leckerer Kuchen und kalte Eisbecher. Uns hat es dort sehr gut gefallen!

Apropos gefallen… Als wir losfuhren sahen wir die vor uns gestartete Gruppe am Rande stehen und hektisch gestikulieren. Alle Sozias waren abgestiegen, während die Männer heroisch auf ihren Maschinen hocken blieben. Denn Dietmar hatte seine Maschine unfreiwillig in größtmögliche Schräglage gebracht und die weibliche Zunft bemühte sich, sein Motorrad aufzurichten. Beim Stehen bleiben ging ihm der Boden aus. Oder seine Füße waren zu kurz. Jedenfalls berührten seine Gliedmaßen den Boden nicht und das Motorrad beschloss daraufhin, das ausbalancierte Gleichgewicht ebenfalls zu verlieren und seinen Reiter abzuwerfen. Glücklicherweise passierte außer einem Schrecken nichts Schlimmes. Und Dietmar konnte von sich behaupten, heute die größte Schräglage aller Teilnehmer hinbekommen zu haben.

Die restliche Nachmittagsrunde klang über kleinste Straßen, nördlich um die Plöner Seen herum, in Bosau aus.

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Hier gab es die geleichen Rituale wie nach jeder Tour. Die einen tranken das Feierabendbier, die anderen sprangen unter die Dusche, einige sogar in den See und manche Teilnehmer widmeten sich der Motorradpflege.

Das Grillbüffet im Biergarten genossen wir sehr. Es wurde gelacht, geredet, Technik-Wissen ausgetauscht, neue Freundschaften geschlossen und alte vertieft.

Gegen 21 Uhr kam es zum nächsten Highlight der Tour. Gerhard hatte beim Jahrestreffen 2014 in Berlin einen 60 minütigen Film gedreht, den er heute vorführte. Manche hielten den Film uninteressant, weil sie in Berlin nicht dabei waren. Diese vergnügten sich in romantischer Stimmung unten am See. Die anderen genossen den Film, den Gerhard mit schönen Songs unterlegte, und applaudierten kräftig zum Schluss.

Anschließend ging es drinnen und draußen mit lachen, reden und allem weiter, wie zuvor. Nach und nach verkrümelten sich die Teilnehmer in ihre Betten. Morgen stand die, für einige kurze und andere lange, Heimfahrt an.

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Am Sonntagmorgen schaute ich aus dem Fenster. Nicht, dass sich schon manche verabschiedet hatten, nein auch eine graue Wolkendecke hing tief am Himmel. Eigentlich kein gutes Omen. Als Jola und ich zum Frühstück ins Gasthaus gingen, bewahrheitete sich die Vorhersehung. Stefan stand traurig vor dem Hoteleingang. Der ADAC lud gerade seine zerlegte Maschine ab. Stefan hatte sich bei der leichten Feuchtigkeit einen Ausrutscher geleistet, der ihm eine Heimfahrt mit dem Abschleppdienst bescherte. Zum Glück blieb er die seinem Malheur unverletzt. Er hatte sich nur die Backe geprellt. Welche Backe das war, das bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.

Hugos Motorrad hatte am Hinterrad einen Plattfuß. So, wie ich das jetzt schon bei der dritten Tour erlebte, kam die Gemeinschaft zusammen und flickte ihm den Hinterreifen, dass er beruhigt nach Hause aufbrechen konnte. Ombre nahm den Topcase  für ihn im Auto mit, so dass das geflickte Rad nicht zu sehr belastet war.

Auch wir brachen nun gemeinsam mit Teddy und Jockel in Richtung der Hansestadt Lüneburg auf. Es regnete in Strömen und hörte auch nicht mehr auf!

In Lüneburg wechselten wir zum zweiten Mal an diesem Tage unsere gesamte Wäsche. Dieses Mal nicht von schmutzig nach sauber, sondern von nass auf trocken. Nach starkem Kaffee und wärmendem Tee verluden wir die Maschine ins Auto und brachen nach Uetze zur Firme Voiges auf. Aber das ist eine andere Geschichte….

Vielen Dank an alle Helfer, Organisatoren und Teilnehmer. Ihr habt uns ein schönes Wochenende bereitet. Und bis zum nächsten Jahr findet ihr sicherlich noch ein paar neue Kurven.

Die schönste Seite der Eifel